Wir waren vom 16. bis zum 21. August 2026 im Trainingslager in Warnemünde. Mein Opti „Nobse“ und ich waren zum ersten Mal dabei. Vorher war ich sehr aufgeregt, alleine an die Ostsee zu fahren, ich hatte auch Angst, wieder auf dem Meer zu segeln. Aber ich konnte die Angst überwinden und hatte sehr viel Spaß. Wir sind viel gesegelt und haben auch gespielt. Wir waren eine coole Gruppe von 12 Leuten und wir haben uns alle gut verstanden.


Am Anfang mussten wir aber erst wieder reinkommen nach den langen Ferien. Wir hatten unseren Tagesplan so gelegt, dass wir immer ein bisschen früher dran waren als die anderen Segelgruppen, früher beim Essen und früher beim Segeln.
In den Segeleinheiten haben wir Starts geübt, sind Amwind gesegelt und mit Vorwind Wellen gesurft. Neben den großen Fähren haben wir uns echt klein gefühlt. Wir haben sogar gesehen, wie die AIDA ausgelaufen ist.
Wir hatten zwei Einheiten pro Tag, Oli hat uns sehr gut trainiert und ich habe bei den Startübungen sehr viel gelernt. Die Windbedingungen waren sehr gut.


Am vorletzten Tag sind wir zwei Rennen gegen den Potsdamer Yachtclub gefahren. 
Das Essen im Hotel der Sportschule hat sehr lecker geschmeckt. Es bestand aus einem kleinen Buffet. 
Manchmal sind wir mit den Trainern in die Stadt, manche von uns haben sich dort etwas gekauft. Wir waren auch am Strand, wo wir eine kleine Strandarena gesehen haben. Beim Eisessen mussten wir uns Schirme über den Kopf halten, damit die Möwen unser Eis nicht attackierten.   
Mein Highlight war es, mit Vorwind die Wellen hoch und runter zu surfen. 

Ich fand das Trainingslager in Warnemünde sehr cool.

Jonathan GER 1326

Nach einer dreistündigen Fahrt kamen wir am Sonntagnachmittag in Warnemünde an. Wir haben unsere Boote vom Auto-Hänger abgeladen und aßen einen kleinen Snack am Markt. Dieser war nur ein paar Minuten von der Sportschule entfernt. Danach konnten wir die (2025 erbaute) Sportschule und das dazugehörige Gelände besichtigen, wo wir die nächsten Tage logierten.

In den darauffolgenden Tagen sind wir jeweils immer zwei Einheiten pro Tag gesegelt. Da es in Warnemünde viele Wellen und (vergleichsweise) viel Wind gibt, sind einige von uns gekentert.

 Am Montag ging es dann um 9:30 nach einem kleinen Frühstück schon aufs Wasser. In der Vormittags-Einheit, die bis ca. 11:00 andauerte, haben wir unsere Starttechnik geübt. Um 14:00 sind wir zur zweiten Einheit rausgesegelt, wir übten wieder Starts. Um 15:20 sind wir wieder hereingefahren. Diese Zeiten haben wir so die nächsten Tage beibehalten.

 Am Dienstag sind wir wie in den Einheiten am Montag Wettfahrten mit Schwerpunkt beim Starten gesegelt. Abends sind wir noch zu einer „frozen yoghurt“-Eisdiele gegangen. 

 Am Mittwoch sind wir abermals Wettfahrten gefahren, bloß mit dem Unterschied, dass es dieses Mal geregnet hat, wodurch uns für ca. 10 Minuten die Sicht erheblich erschwert wurde. Am Nachmittag haben wir eine Übung zur Feldkontrolle durchgeführt, indem wir zur Tonne gefahren sind und immer wieder nach lüften verholen mussten, wenn wir im Lee vom Feld waren. Abends waren wir noch, nachdem wir ein bisschen Sightseeing machten, bei einem dänischen Eisladen, wo die meisten von uns ein Softeis mit einer Zimtspitze gegessen haben.

 Am Donnerstag haben wir eine sehr gute Einschätzung bekommen, wie gut wir bei anderen Regatten abschneiden würden. Denn wir sind zusammen mit dem Potsdamer Yachtclub eine Übungsregatta mit ca. 35 Leuten und 2 Wettfahrten gesegelt, da wir uns auf dem Wasser immer wieder zufällig getroffen hatten, haben wir deswegen eine Mini-Regatta ausgetragen. Das war sehr hilfreich zur Selbsteinschätzung. Nachmittags haben wir an der Tonne, wo wir am Vortag segelten, eine Übung zum Ermitteln und Fahren des Streckbuges gemacht. Abends waren wir noch beim Strand von Warnemünde. Wir waren, wie am Vorabend auch, noch ein bisschen in Warnemünde bummeln.

 In der letzten Einheit des Trainingslagers, am Freitagvormittag, sind wir einige Zeit Amwind mit wenden auf Pfiff und selbstständiger Feldkontrolle gefahren. Danach haben wir einen Start mit einem Rennen in den Hafen gemacht.

 Nachdem wir unsere Boote abgebaut haben, aßen wir etwas auf dem Markt, um danach die Boote wieder auf den Auto-Hänger zu verladen. Nachdem wir fertig waren, sind wir eine Stunde früher als geplant wieder nach Köpenick zum YCBG gefahren.

Fazit: Das Segeln war zwar anstrengend, aber auch sehr schön, da wir ein neues Revier kennenlernten. Warnemünde ist eine sehr schöne Stadt, die Sportschule war ebenfalls sehr modern und schön, wobei sich der Kiosk, der u.a. Süßigkeiten verkaufte, an vielen neuen Kunden aus Berlin erfreuen konnte.

Franz GER 13187

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